Albertine Sarrazin sorgt mit ihrem kurzen, wilden Leben (1937 bis 1967) im Frankreich der sechziger Jahre für ebenso viel Aufsehen wie mit ihren literarischen Bestsellern. In der Adoptivfamilie vergewaltigt, aus der Besserungsanstalt geflohen, schlägt sie sich als Kleinkriminelle und Prostituierte durch. Während der vielen Verwahrungen schreibt sie drei Romane, die mit Unterstützung von Simone de Beauvoir erscheinen. Mit 29 Jahren wacht sie nach einer Nierenoperation nicht mehr aus der Narkose auf.